Was ist was? Weg zur Entspannung Psychodrama Psychodrama entstand aus dem Stegreiftheater und war die erste Gruppenpsychotherapie.  Nach J.L. Moreno, dem Begründer des Psychodrama, gestaltet der Klient als “Hauptdarsteller” des Spiels auf einer  “Bühne” im “Hier und Jetzt” sein Thema.  Der Klient (Protagonist) hat die Möglichkeit seine eigene Thematik auf der Bühne mit Unterstützung des Psychodrama-  Leiters und der Gruppe zu bearbeiten.  Die restlichen Gruppenmitglieder lassen sich auf das Spiel ein und unterstützen mit Hilfe des Leiters den Protagonisten  bei seinem Spiel. Zum Abschluss gibt jedes Gruppenmitglied eine empathische Rückmeldung zum Spiel. “Ziel des Psychdramas ist die Aktivierung und Integration von Spontaneität und Kreativität. Konstruktives spontanes  Handeln ist zustande gekommen, wenn der Protagonist für eine neue oder bereits bekannte Situation eine neue und  angemessene Reaktion findet”. (J.L.Morneo; 1959; S. 34) Moreno sah den Menschen als einen Handelnden, der hauptsächlich mit nonverbaler Kommunikation mit der Welt in  Kontakt tritt. Eben durch dieses Handeln und das Erleben im Handeln sind Veränderungen nachhaltig erlebbar. Psychodrama kann eine konkrete Hilfestellung sein, sich in neuen und bekannten Rollen zu erleben. Wer über ein  großes Rollenrepertoire verfügt, kann sich in neuen Situationen angemessen und selbstbewußt verhalten.  Autogenes Training Innere und äußere Anspannungen nehmen bei den meisten Menschen immer weiter zu und sie fragen sich, warum das so  ist und welche Veränderungsmöglichkeiten sie haben. Die Betroffenen machen die Hektik ihrer Umgebung und die  Schnelllebigkeit der heutigen Zeit für die Entstehung der “Über”spannung verantwortlich und richten ihre Aufmerksamkeit  nicht auf ihre ureigenen Steuerungsmöglichkeiten.  Autogenes Training ist das bekannteste Entspannungsverfahren. Die Entspannung entsteht autogen (d.h.  selbstentstehend) in der eigenen Person und führt zum Abbau von “Über”spannungen und zum Aufbau von Gleichgewicht  zwischen Spannung und Entspannung. Im Autogenen Training werden die geistigen, gefühlsmäßigen und körperlichen  Ebenen mit autosuggestiver Selbstbeeinflussung, die sich mittels Körperwahrnehmung auf Zustandsveränderungen in den  Organfunktionen richtet, miteinander verbunden.  Quelle: Merkblätter der Psychologischen Fachgruppe Entspannungsverfahren in der Sektion Klinische Psychologie des  Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. (BDP)  Progressive Muskelentspannung  Innere und äußere Anspannungen nehmen bei den meisten Menschen immer weiter zu und sie fragen sich, warum das so  ist und welche Veränderungsmöglichkeiten sie haben. Die Betroffenen machen die Hektik ihrer Umgebung und die  Schnellebigkeit der heutigen Zeit für die Entstehung der “Über”spannung verantwortlich und richten ihre Aufmerksamkeit  nicht auf ihre ureigenen Steuerungsmöglichkeiten.  Durch die Methode soll dem Übenden eine möglichst tiefgehende Entspannung ermöglicht werden. Um dies zu erreichen,  wird zunächst die Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Muskelgruppe gelenkt, dann wird diese Muskelgrppe angespannt,  wobei die entstehenden Empfindungen möglichst genau wahrgenommen werden. Daraufhin erfolgt eine  Entspannungsphase, während derer wiederum die Aufmerksamkeit auf die entstehenden Körperempfindungen gerichtet  wird.  Durch die Entspannung der Willkürmuskulatur wird eine gleichsinnige Wirkung auf die Gehirnaktivität und andere  körperliche Funktionsbereich ausgeübt, so dass ein körperlich-psychischer Entspannungszustand erreichbar wird.  Quelle: Merkblätter der Psychologischen Fachgruppe Entspannungsverfahren in der Sektion Klinische Psychologie des  Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V.   TaiChi Das Taijiquan auch TaiChi oder chinesisches Schattenboxen genannt, ist eine im Kaiserreich China des 15. Jahrhundert  entwickelte innere Kampfkunst. In der Volksrepublik China ist Taijiquan in zumeist stark vereinfachter Form (Peking Form)  ein Volkssport und in den Parks der Städte sieht man in den Morgenstunden tausende von Menschen beim Üben der  Bewegungen.  Ursprünglich wurde Taijiquan als Kampfkunst entwickelt, die zur Selbstverteidigung geeignet ist. Vor allem in jüngerer Zeit  wird es häufig auch als allgmeines System der Bewegungslehre oder als Gymnastik betrachtet, das einerseits der  Gesundheit sehr förderlich ist, andererseits der Persönlichkeitsentwicklung und der Meditation dienen kann. Immer  häufiger tritt der Kampfkunstaspekt hinter diesen Aspekten zurück und verschwindet bisweilen ganz.  Wegen seiner engen Verbindung zum philosophischen Daoismus kommt im Taijiquan wie in allen inneren Kampfkünsten  dem Konzept des Qi (Chi) eine wichtige Bedeutung zu. Durch das Üben des Taiiquan soll der Übende in zunehmendem  Maße in der Lage sein, das Qi wahrzunehmen und schließlich zu kontrollieren. Das Qi wird von vielen Praktizierenden als  eine Art Energiefluss beschrieben, den man im Körper zirkulieren lassen kann. Es soll einerseits der Gesunderhaltung und  Körperkontrolle dienen und andererseits im Kampf anwendbar sein.  Qigong Qigong ist eine chinesische Meditations-, Konzentrations- und Bewegungsform zur Kultivierung von Körper und Geist. Auch  Kampfkunst-Übungen werden darunter verstanden.   Zur Praxis gehören Atemübungen, Körper- und Bewegungsübungen, Konzentrationsübungen und Meditationsübungen. Die  Übungen sollen der Harmonisierung und Regulierung des Qi-Flusses im Körper dienen.  Der Ursprung der Übungen liegt weit zurück, schon im Zhuangzi werden bestimmte Formen angedeutet, und aus der Zeit  der Han-Dynastie liegen Seidenbilder vor. Der Name Qigong wurde zum ersten Mal von dem Daoisten Xu Xun aus der Jin-  Zeit verwendet und bezeichnet seitdem bestimmte Übungen in der Kampfkunst. In der Geschichte Chinas hat diese Praxis  als Gesundheitsvorsorge immer eine große Rolle gespielt, wurde aber auch für religiös-geistige Zwecke, insbesondere im  Daoismus, Buddhismus und Konfuzianismus, eingesetzt und in den Klöstern überliefert. Die Bezeichnung Qigong für diese  Übungen findet jedoch erst seit den 1950er Jahren Verwendung, und die unterschiedlichen Stilarten des Qigong sind zum  Teil ganz neue Entwicklungen, die jedoch auf den jahrtausende alten Traditionen basieren.  In den 50er-Jahren wurde der Name Qigong von dem Arzt Liu Guizhen für diese Gesundheitsübungen verwendet, der in  seiner Arbeit Techniken alter Tradition zur Förderung und Stabilisierung des Energiehaushaltes des Körpers und zur  Behandlung von Krankheiten verwendete.  (Wikipedia) Psychodrama Psychodrama entstand aus dem Stegreiftheater und war die erste Gruppenpsychotherapie. Nach J.L. Moreno, dem Begründer des Psychodrama, gestaltet der Klient als “Hauptdarsteller” des Spiels auf einer “Bühne” im “Hier und Jetzt” sein Thema. Der Klient (Protagonist) hat die Möglichkeit seine eigene Thematik auf der Bühne mit Unterstützung des Psychodrama- Leiters und der Gruppe zu bearbeiten. Die restlichen Gruppenmitglieder lassen sich auf das Spiel ein und unterstützen mit Hilfe des Leiter den Protagonisten bei seinem Spiel. Zum Abschluss gibt jedes Gruppenmitglied eine empathische Rückmeldung zum Spiel. “Ziel des Psychodramas ist die Aktivierung und Integration von Spontaneität und Kreativität. Konstruktives spontanes Handeln ist zustande gekommen, wenn der Protagonist für eine neue oder bereits bekannte Situation eine neue und angemessene Reaktion findet” (J.L. Moreno; 1959; S.34) Moreno sah den Menschen als einen Handelnden, der hauptsächlich mit nonverbaler Kommunikation mit der Welt in Kontakt tritt. Eben durch dieses Handeln und das Erleben im Handeln sind Veränderungen nachhaltig erlebbar. Psychodrama kann eine konkrete Hilfestellung sein, sich in neuen und bekannten Rollen zu erleben. Wer über ein großes Rollenrepertoire verfügt, kann sich in neuen Situationen angemessen und selbstbewusst verhalten. Reha-Sport bei Behinderungs- und Krankheitsformen der Psychiatrie “Rehabilitationssport kommt für behinderte und von Behinderung bedrohte Menschen in Betracht, um sie unter Beachtung  der spezifischen Aufgaben des jeweiligen Rehabilitationsträgers möglichst auf Dauer in die Gesellschaft und das  Arbeitsleben einzugliedern. Rehabilitationssport wirkt mit den Mitteln des Sports und sportlich ausgerichteter Spiele ganzheitlich auf die behinderten und  von Behinderung bedrohten Menschen, die über die notwendige Mobilität sowie physische und psychische Belastbarkeit für  übungen in der Gruppe verfügen, ein.   Ziel ist, ihre Ausdauer und Kraft zu stärken, Koordination und Flexibilität zu verbessern, das Selbstbewusstsein insbesondere auch von behinderten oder von Behinderung bedrohten Frauen und Mädchen zu stärken und Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten.  Hilfe zur Selbsthilfe hat das Ziel, die eigene Verantwortlichkeit des behinderten oder von Behinderung bedrohten Menschen  für seine Gesundheit zu stärken und ihn zum langfristigen, selbstständigen und eigenverantwortlichen Bewegungstraining -  z.B. durch weiteres Sporttreiben in der bisherigen Gruppe bzw. im Verein auf eigene Kosten - zu motivieren." (Rahmenvereinbarung über den Rehabilitationssport und das Funktionstraining vom 01. Oktober 2003 i. d. F. vom 01. Januar  2007 des Deutschen Behindertensportverbands (DBS) e.V.)  © Weg zur Entspannung - Dominik Rappoldt 05/2018